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Professor Green vs Beats International vs The SOS Band: “Just be good to me”

14 August 2010 Kein Kommentar

Der jugendliche Rapper Professor Green im Vergleich zu Beats International und der SOS Band.

Professor Green ist der Künstlername des Rappers Stephen Manderso, sein Musikstil besteht aus Rap, aber auch Elementen von Dance und Electro. Manderson begann im Alter von 18 Jahren als MC zu rappen. Dabei gewann er über 100 Rap-Battles und ergatterte einige Preise in der Szene. Nachdem er 2009 einen Plattenvertrag bei Virgin Records erhalten hatte, wurde 2010 das Album Alive Till I’m Dead herausgegeben. Aus diesem Album stammt die erste Single I Need You Tonight, die es in die Top 20 der europäischen Charts und in Großbritannien sogar auf Platz 3 schaffte. I Need You Tonight basiert auf einem Sample des Songs Need You Tonight von INXS.



Beats International war ein britisches Musikprojekt. Es wurde 1989 in Brighton von dem Musiker Norman Cook und der Sängerin Lindy Layton ins Leben gerufen. Cook gründete die Band ein Jahr nach der Auflösung der Band The Housemartins. Mit der ersten Single Dub Be Good to Me, einer Dub-Reggae-Coverversion des Hits Just Be Good to Me der S.O.S. Band aus dem Jahr 1984, erreichte Beats International Anfang März 1990 Platz 1 der britischen Singlecharts und hielt sich dort für vier Wochen. In den deutschen Singlecharts schaffte es das Lied bis auf Platz 4. Das Sample stammt ursprünglich von The Clash (“Guns of Brixton”). 1991 löste Cook die Band wieder auf und wandte sich seinem neuen Projekt Freak Power zu. Seine größten Soloerfolge hatte Norman Cook später unter dem Namen Fatboy Slim.

Die S.O.S. Band veröffentlichte in den 80ern mehrere Top-Ten Hits in den amerikanischen R&B Charts. Der Sound war dabei geprägt von den Produzenten “Jimmy Jam” und “Terry Lewis” sowie dem Klang des damals berühmten analogen Roland TR-808 Drum Synthesizer. Auch in Deutschland erreichten vier Single-Auskopplungen (“Take Your Time (Do It Right)” (1980 Platz 40), “Just The Way You Like It” (1984 Platz 34), “The Finest” (1986 Platz 26) und “Borrowed Love” (1986 Platz 37)) die Top 75 der deutschen Single-Charts.

Der wahrscheinlich berühmteste Titel “Just Be Good To Me” von 1983 war in den deutschen Diskotheken eine Garantie für volle Tanzflächen und schob sich bis auf Platz 2 der U.S. R&B Charts und auf Platz 13 der UK Single Charts. (Der Song erlebte Mitte der 90er Jahre eine Wiedergeburt, als er fast unverändert von Mariah Carey bei vielen ihrer Live-Auftritten unter großer Begeisterung des Publikums vorgetragen wurde.) Der ursprüngliche Name der Band war “Santa Monica”. In diesem Ort hatte die Band ein erfolgreiches Konzert gegeben, was laut Aussage des Keyboarders Jason Bryant zu dieser Namensgebung geführt hatte. Der erste Songwriter der Band “Sigidi Abdullah” änderte aber 1979 den Namen in S.O.S. Band, was so viel wie “Sounds of Success” bedeutete.

Er sollte mit dem Namen recht behalten, denn schon die erste von Abdullah produzierte und mitgeschriebene Single “Take Your Time (Do It Right)” verkaufte sich zwei Millionen Mal, belegte 1980 für fünf Wochen Platz 1 der U.S. R&B Charts und schaffte es bis auf Nummer 3 der amerikanischen Billboard Charts im Frühjahr 1980. Das Debut Album “S.O.S.” von 1980 verkaufte sich über 800.000 Mal und erreichte “Gold”-Status.. Nach dem eher durchschnittlichen Album “Too” von 1981 begann die Zusammenarbeit mit Jimmy Jam und Terry Lewis als Produzenten für das wieder erfolgreiche dritte Album “S.O.S. Band III”. (1982)

Mit dem vierten Album “On The Rise” im Jahr 1983, welches nun auch vom Klang durch Jimmy Jam und Terry Lewis mehr und mehr beeinflusst wurde, gelang der Band ein Höhepunkt ihrer Karriere. Das Album erreichte “Gold” und erreichte Platz 7 der R&B U.S. Album Charts. Die Auskopplung “Just Be Good to Me” schaffte es auf Platz 2 der R&B Single Charts, die Single “Tell Me if You Still Care” bis auf Platz 5. Mit dem Album “Sands of Time” im Jahr 1986 erreichte die Band ihren letzten Höhepunkt. Das Album bekam “Gold” und erreichte Platz 4 der U.S. R&B Album Charts (in Deutschland Platz 20 der Album-Charts) und die Single Auskopplung “The Finest” mit gesanglicher Unterstützung von Alexander O’Neal erreichte noch einmal Platz 2 der U.S. R&B Single Charts.

Mit dem Weggang der Lead-Sängerin Mary Davis im Jahr 1987 begann der musikalische Misserfolg der Band. Die Alben “Diamonds in the Raw” von 1989 und “One of Many Nights” von 1991 konnten an den Glanz und den Zauber der Klassiker der S.O.S. Band nicht mehr heranreichen.

Quelle: Wikipedia, Youtube, Dailymotion


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