Barry Manilow vs Donna Summer vs Take That: “Could it be Magic”

Heute im Cover-Vergleich: Barry Manilow vs Donna Summer vs Take That mit dem Titel “Could it be magic”.

Manilow wurde als Barry Alan Pincus in Brooklyn geboren. Als er zwei Jahre alt war, verließ der Vater die Familie und er nahm den Geburtsnamen der Mutter Edna an. Er lernte Klavier spielen und wurde der Pianist und Arrangeur von Bette Midler. Gemeinsam hatten sie ihre ersten Erfolge mit Bühnenshows in Night Clubs in New York. Er produzierte 1972 auch das erste Album von Bette Midler.
Der Erfolg mit Bette Midler sorgte dafür, dass er 1973 sein erstes Soloalbum veröffentlichen konnte. 1974 hatte er mit dem Song Mandy seinen ersten Welthit und wohl bis heute seinen größten Erfolg. Mit diesem Song begann seine weltweite Karriere als einer der erfolgreichsten Sänger im Showbusiness. Innerhalb von fünf Jahren verkaufte er 23 Millionen Schallplatten. In den 1980er Jahren gingen zwar seine Plattenverkäufe zurück, doch trat er 1984 zehn Abende in der ausverkauften Radio City Music Hall in New York auf und spielte mit Größen der Jazzmusik das musikalisch hoch gelobte Album 2:00 A.M. Paradise Café ein.

Barry Manilow “Could it be Magic”

Wie viele afroamerikanische Musiker sammelte Donna Summer ihre ersten Gesangserfahrungen in einem Gospelchor. Mahalia Jackson wurde zu ihrem ersten Idol. Bevor sie 1967 nach New York City ging, sang sie in der Bostoner Psychedelic-Rock-Band Crow. Im Mai 1968 bewarb sie sich für das Musical Haare (Hair) in München und zog nach Zusage der Produzenten in die bayerische Hauptstadt. In dem erfolgreichen Musical-Ensemble wirkten neben ihr unter anderem Jürgen Marcus, Su Kramer, Jutta Weinhold, Peter Hedrich und Ron Williams mit, für die das Musical ebenfalls den Sprung ins Showgeschäft bedeutete. Neben der zur Aufführung veröffentlichten Schallplatte kam auch der von Donna eingesungene Titel Wassermann (Aquarius) unter dem Namen Donna Gaines & Ensemble als Single in den Handel.

In Deutschland war sie zunächst weiterhin als Musicalsängerin aktiv (u. a. Showboat, Godspell). In München war sie auch Mitglied des elfköpfigen Popchors FamilyTree, der im Sommer 1972 vom damals ziemlich erfolgreichen Würzburger Musikmanager Günter „Yogi“ Lauke für das europäische Prime-Time-Fernsehen zusammengestellt worden war. Mit dieser Gruppe war Donna Summer 1973 und 1974 in vielen europäischen Fernsehstudios und auf Konzerten zu Gast. Weitere Mitglieder von FamilyTree waren u. a. Claus „Tommy“ Dittmar, Timothy „Timmy“ Touchton und die Luxemburgerin Monique Melson, die ihr Heimatland beim Eurovision Song Contest 1971 in Dublin vertreten hatte.

In dieser Zeit wurde Donna Summer von Giorgio Moroder und Pete Bellotte, einem Münchner Produzenten- und Songwriterteam, entdeckt.[1] Durch ihren langen Aufenthalt in Deutschland lernte sie, fließend Deutsch zu sprechen. 1974 erschien in Deutschland ihre erste Single The Hostage.

Donna Summer “Could it be Magic”

Take That ist eine britische Popband. Sie besteht aus Gary Barlow, Mark Owen, Howard Donald, Jason Orange und Robbie Williams.
Bekannte Songs der Gruppe sind selbstgeschriebene Titel wie Back for Good, Patience und Shine, sowie gecoverte Titel wie How Deep Is Your Love, Relight My Fire und Could It Be Magic. Nach dem Ausstieg von Robbie Williams 1995 und der Trennung der Gruppe 1996 starteten zehn Jahre danach vier Gründungsmitglieder mit dem Album Beautiful World ein Comeback. 2010 kam Williams zur Gruppe zurück und sie nahmen in kompletter Besetzung das Album Progress mit der dazugehörigen Single The Flood auf. Mehr zu Take That bei Wikipedia!

Take That “Could it be Magic”

Take That Could It Be Magic von avajra

Ein Gedanke zu “Barry Manilow vs Donna Summer vs Take That: “Could it be Magic”

  1. Ich mag generell beide Versionen, aber das Original ist schon am Besten.
    Donna Summer’s Stimme ist einfach weltklasse und dagegen haben die Take That-Bubis einfach keine Chance, zumindest was mich angeht.
    Grüße

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